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Jeder kennt die unangenehme Situation, wenn ein Auto zulange in der Sonne geparkt wurde. Gerade Vans mit ihren großen Windschutzscheiben werden innen so heiß, dass man kaum das Steuerrad anfassen kann.

Das Bild rechts zeigt einen Van, bei dem ein Infrarotbild der Frontablage dem normalen Bild überlagert wurde. Unter Sonneneinwirkung werden hier schnell Temperaturen von über 80°C erreicht. Die hohen Temperaturen müssen von der Klimaanlage kompensiert werden und das kostet Benzin.

Die Scheiben in einem Auto sind nicht nur im sichtbaren Bereich transparent, sie sind im gesamten Bereich des Sonnenspektrums transparent und lassen damit die gesamte Energie der Sonne durch. Die von der Sonne aufgeheizten Oberflächen strahlen dann ihre Wärme im langwelligen Bereich des thermischen Infrarots wieder ab. In diesem Wellenlängenbereich sind die Scheiben nicht mehr transparent. Die Wärme bleibt im Auto und muss durch die Klimaanlage kompensiert werden. Das kostet Geld und es belastet die Umwelt, da eine Klimaanlage den Treibstoffverbrauch um 10% erhöht.

Auto Frontablage Infrarotbild

Das Diagramm zeigt, dass die Scheibe für das gesamte Spektrum von Sonnenlicht transparent ist. Im langwelligen, thermischen Infrarotbereich, in dem heiße Oberflächen ihre Wärme abstrahlen, ist die Scheibe nicht mehr transparent und wie beim Treibhauseffekt bleibt die Wärme im Auto.

Spektrum von Sonnenlicht


Leider kann man die Frontablage nicht einfach weiß einfärben um die Aufheizung zu vermeiden. Einmal würde sich die helle Oberfläche in der Frontscheibe spiegeln und so die Sicht auf die Straße beeinträchtigen und darüber hinaus würde sie auch sehr schnell verschmutzen und hässlich aussehen.

Wie bei Lacken und Farben im Allgemeinen, lassen sich natürlich auch Kunststoffe so einfärben, dass sie einen großen Teil des Sonnenlichtes reflektieren und damit die Aufheizung der dunklen Oberflächen drastisch verringern.

Nach dem gleichen Prinzip können auch Naturleder so gefärbt und beschichtet werden, dass sie deutlich weniger Sonnenlicht absorbieren. Bei dem Infrarotbild rechts ist der Fahrersitz eines Kabrioletts mit einem schwarzen, solar reflektivem Leder ausgestattet. Er heizt sich deutlich weniger auf als der Beifahrersitz mit schwarzem Standardleder.


Fahrersitz Wärmebild

Gerd Hugo Präsentation


Bei einer Präsentation des neuen Ledersystems wurden zwei schwarze Ledersitze gezeigt, bei denen der rechte Sitz solar reflektierend gefärbt und beschichtet war. Mit einer Spezialkamera für das nahe Infrarot wurde das Bild aufgezeichnet und auf die Leinwand projiziert. Im nahen Infrarotbereich hat die Sonne noch 50% ihrer Energie, hier erscheint der rechte Sitz weiß und damit reflektierend. Natürlich wird sich dieser Sitz unter Sonneneinstrahlung auch deutlich weniger aufheizen.

Neben der dramatischen Verbesserung des thermischen Komforts in einem Auto wird natürlich auch die thermische Belastung des Leders selber verringert. Das wirkt sich positiv auf den Verschleiß und damit auf die Lebensdauer aus.

BMW hat solar reflektierende Ledersitze für ihre Kabrioletts auf einer Aufstellung in Paris präsentiert.

BMW hat solar reflektierende Ledersitze

schwarz lackierte Modelle     schwarz lackierte Modelle

Die beiden Fotos zeigen zwei schwarz lackierte Modelle eines Chrysler PT Cruisers. Ein Modell wurde solar reflektierend lackiert. Auf dem Bild, das mit einer Spezialkamera für das nahe Infrarot aufgenommen wurde, ist der PT Crusier „weiß“ und damit in diesem Wellenlängenbereich der Sonne reflektierend. Ein dermaßen lackiertes Fahrzeug wird sich unter Sonneneinstrahlung deutlich weniger aufheizen.

Weitere Informationen über solar reflektive Ledersitze finden Sie unter www.tfl.com. Für Applikationen mit Kunstleder kontaktieren Sie bitte www.hornschuch.de und fragen nach skai® “cool colors”.

TFL hat den ICIS Innovationspreis 2007 für ihr solar reflektierendes Leder bekommen. Bei Interesse schauen Sie bitte unter folgendem Link:

www.icis.com/Articles/2007/10/15/9069521/tfl-scoops-icis-innovation-award-for-solar-reflective-leather-technology.html

Informationen über solar reflektierendes Kunstleder erhalten Sie von der Hornschuch AG unter www.hornschuch.de Fragen Sie nach skai® cool colors für Anwendungen im Auto.

Weitere Informationen über solar reflektive Anwendungen im Auto finden Sie auf unserer
Literaturseite oder kontaktieren Sie IPS (Herrn Gerd Hugo) direkt unter:

eMail: info [at] ips-innovations.com

 

 
 
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